| Literaturempfehlungen zum Thema Früherkennung |
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| AOK Krebsfrüherkennungs-Richtlinien: (Muster-)Merkblatt zur Einladung der Frau. Verfügbar unter: http://www.aok.de/assets/media/bundesweit/brustkrebs.pdf [25.08.2009] |
| MammaCare Europe (Hrsg.) MammaCare - Die Methode zur Brustselbstuntersuchung [Faltblatt]. Verfügbar unter: http://www.mammacare.de/download/mammacre_folder.pdf [26.08.2009] |
| Beratender Ausschuss zur Krebsprävention im Anschluss an die Konferenz über Krebsvorsorge und -frühe (1999) Empfehlungen zur Krebsvorsorge in der Europäischen Union [Handout]. Wien: Europäische Union. Verfügbar unter: http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/genetics/cancer_screening_de.pdf [25.08.2009] |
| Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit (Hrsg.) (2005) Brustkrebs Früherkennung. Informationen zur Mammografie. Eine Entscheidungshilfe [Broschüre]. Hannover. Verfügbar unter: http://www.zgf.bremen.de/sixcms/media.php/13/mammascreening_broschuere_bund.pdf [25.08.2009] |
| Sächsisches Staatsministerium für Soziales (Hrsg.) (2007) Frau sein leben. Verantwortung und für meine Brust übernehmen (Faltblatt zum Sächsischen Gesundheitsziel "Brustkrebs - Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen. 1. Auflage) [Broschüre]. Dresden: Freistaat Sachsen/SMS. Verfügbar unter: https://publikationen.sachsen.de/bdb/showDetails.do?detailForward=showSearchResult&id=6528 [25.08.2009] |
| Kooperationsgemeinschaft Mammographie (Hrsg.) (2008) Mammographie-Screening in Deutschland: Informationen und Adressen (2. aktualisierte Auflage) [Broschüre]. Köln. Verfügbar unter: http://www.mammo-programm.de/cms_upload/datenpool/bs_informationenundadressenaufl2.pdf [25.08.2009] |
| Kooperationsgemeinschaft Mammographie (Hrsg.) & Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst (Hrsg.) (2009) Mammographie-Screening: Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten. (2. Auflage) [Broschüre]. Köln/Heidelberg. Verfügbar unter: http://www.mammo-programm.de/cms_upload/datenpool/bs_frueherkennung-von-brustkrebs.pdf [25.08.2009] |
Service und Informationen für Frauen stehen im Vordergrund - Hier finden Sie alle wesentlichen Informationen zum Mammographie-Screening in einer übersichtlichen und nutzerfreundlichen Darstellung. Der neue Internetauftritt ist vor allem auf die Bedürfnisse interessierter Frauen zugeschnitten, die mehr über das Programm zur Brustkrebsfrüherkennung und zu seinen Hintergründen erfahren möchten. Zugleich bietet das Portal ein transparentes Informationsangebot, das auch den Anforderungen der Fachöffentlichkeit gerecht wird. Im Bereich „Screening-Programm“ finden Sie ausführliche Informationen zur Teilnahme und Untersuchung. In einer Bilderserie wird der Untersuchungsablauf anschaulich und verständlich erklärt. Zudem finden sich dort wichtige Fakten zum Thema Brustkrebs sowie zur besonderen Qualität des Screenings. Mit einem Klick können Frauen per Eingabe ihrer Postleitzahl erfahren, wer in ihrer Region für das Mammographie-Screening-Programm zuständig ist. Für die Fachöffentlichkeit ist erstmals das Zertifizierungsverfahren der Screening-Einheiten und Referenzzentren zusammengefasst dargestellt. Darüber hinaus finden sich in dem Bereich schnell und übersichtlich die aktuellen Fortbildungsangebote der fünf Referenzzentren mit der Möglichkeit zur Anmeldung. Neu gegliedert wurde der Servicebereich mit zahlreichen Downloads und weiterführenden Links. Hier finden sich aktuelle Informationsmaterialien, Übersetzungen der Basisinformationen in verschiedenen Sprachen sowie grundlegende Dokumente des Programms zum Herunterladen. Veranstaltungshinweise zeigen auf einen Blick, was an wichtigen Terminen zum Thema Brustkrebsfrüherkennung läuft. Angeboten wird Ihnen zudem ein E-Mail-Newsletter mit Informationen zum Screening, der kostenlos bestellt werden kann.
Die Broschüre der Techniker Krankenkasse, für die das Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit als Herausgeber verantwortlich zeichnet, informiert mithilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und persönlicher Erfahrungen über die Früherkennung von Brustkrebs. Es werden die Vor-, aber auch die Nachteile der Früherkennung dargestellt. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, und um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ob und wie häufig sie die Früherkennung nutzen wollen. Über diesen Link kann die Broschüre direkt heruntergeladen werden.
Was steckt hinter diesem kleinen Knoten in der Brust? Warum sieht die Haut an einer Stelle etwas eingezogen aus? Hat die Absonderung aus der Brustwarze etwas zu bedeuten? Die Ursache ist zwar in den meisten Fällen eine gutartige Veränderung, aber es könnte eben auch Brustkrebs dahinter stecken. Für Frauen, die wegen solcher oder ähnlicher Symptome beunruhigt sind, ist die Mammographie eine der wichtigsten Untersuchungen zur Abklärung. Sie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust und eignet sich zur Brustkrebsfrüherkennung, weil sie schon sehr kleine, nicht tastbare Tumoren in einem frühen Stadium sichtbar machen kann. Durch eine entsprechend frühe Behandlung verbessern sich in der Regel die Heilungsaussichten für die betroffenen Frauen entscheidend. Die Mammographie ist seit einigen Jahren auch Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms in Deutschland: Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren konnte gezeigt werden, dass sich die Sterblichkeit an Brustkrebs durch regelmäßige Untersuchungen senken lässt. Für diese Altersgruppe überwiegt der Nutzen nach derzeitigem Wissensstand auch die Risiken der mit der Mammographie verbundenen Strahlenbelastung. Wann eine Mammographie (auch Mammografie oder Bruströntgen) zum Einsatz kommen kann, wie die Untersuchung vor sich geht – diese und viele weitere hilfreiche Informationen hat der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) in diesen Texten seines Internet-Auftrittes zusammengestellt.
Brustkrebs – Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen. Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht eindeutig geklärt. Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen den Brustkrebs. Denn früh erkannt, ist Brustkrebs mit großer Wahrscheinlichkeit heilbar. Die Brustkrebs-Früherkennung der gesetzlichen Krankenkassen bietet Frauen ab dem 30. Lebensjahr die Möglichkeit, ihre Brust einmal im Jahr von einem Arzt ihres Vertrauens abtasten zu lassen. Zusätzlich haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie). Diese findet in speziell ausgerichteten Zentren statt. Die Informationsmaterialien der Deutschen Krebshilfe e.V. zum Thema können Sie hier herunterladen (als PDF) oder auch kostenfrei bestellen.
Hochqualifizierte Leitlinien haben eine zunehmende Bedeutung in der Gesundheits- und Krankenversorgung in Deutschland. Durch die Förderung der Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. und der Deutsche Krebshilfe e.V. konnte erfolgreich ein methodisches Konzept für den Lebenszyklus von Stufe-3-Leitlinien nach den Anforderungen der Arbeitsgemeinschaft Medizinisch Wissenschaftlicher Fachgesellschaften entwickelt und am Beispiel der Aktualisierung der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland 2007 umgesetzt werden. Das methodische Konzept, wertvolle Hintergrundinformationen und die konkreten Umsetzungsschritte sind für Interessierte hier kostenfrei zugänglich. Darüber hinaus finden Sie auf der Seite auch die Kurz- und Langfassung der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland zum Herunterladen. Diese orientieren sich an den Prinzipien der modernen Brustkrebs-Früherkennung: (1) häufigere Entdeckung von Brustkrebsvorstufen und damit Verhinderung einer manifesten Tumorerkrankung, (2) häufigere Entdeckung von Brustkrebsfrühformen und damit Erhöhung der Heilungschancen und Senkung der Brustkrebssterblichkeit sowie (3) häufigere Heilung durch weniger belastende Therapieverfahren und damit Minimierung der Lebensqualitätseinschränkung betroffener Frauen. Die diagnostischen und therapeutischen Optionen für Brustkrebs haben sich im letzten Jahrzehnt grundlegend gebessert. Es genügt jedoch nicht, dieses Wissen verfügbar zu haben. Dieses Wissen muss in Versorgungskonzepte eingehen, damit es so den betroffenen Frauen zugute kommt. Diese Leitlinie richtet sich primär an Ärzte und Frauen, um bei der Entscheidung für die Durchführung von Früherkennungsmaßnahmen behilflich zu sein, mit dem Ziel, eine Verbesserung der Versorgung zu erreichen. Diese Seite soll dabei helfen.
Lässt sich Brustkrebs durch geeignete Untersuchungen so früh erkennen, dass die durchschnittlichen Heilungschancen steigen? Diese Frage wird von den meisten Fachleuten heute zumindest für die Mammographie mit "ja" beantwortet. Diese Röntgenuntersuchung der Brust ist deshalb seit einigen Jahren für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms in Deutschland. Versicherte erhalten alle zwei Jahre eine Einladung. Für jüngere Frauen spricht die aktuelle Nutzen-Risiko-Bewertung nicht für regelmäßige Mammographien: Ihr Risiko ist geringer, es wiegt die Strahlenbelastung mehrfacher Mammographien nicht auf. Für Frauen zwischen 30 und 49 Jahren und für Frauen über 70 gibt es das Angebot jährlicher Untersuchungen durch den Frauenarzt. Im Rahmen dieser Untersuchung soll der Arzt außerdem zur Selbstuntersuchung der Brust anleiten, so die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland. Wie die Früherkennung abläuft, was sie Frauen nützt und wo Fragen zum Nutzen offen sind, hat der Krebsinformationsdienst hier zusammengestellt. Links verweisen auf weitere Informationen zum Thema.
MammaCare ist eine Methode zum Erlernen und Verbessern von Tastvermögen, um die klinische Brustuntersuchung und Brustselbstuntersuchung zu optimieren. So, wie ein blinder Mensch die Schrift nach 'Braille' erlernen kann, können Frauen und medizinische Fachkräfte das Tastvermögen der Hände verfeinern. MammaCare wurde von den Wissenschaftlern Dr. Mary Mehn, Dr. Mark Goldstein und Prof. Henry Pennypacker in Gainesville (FL, USA), entwickelt und bis heute weiterentwickelt. Sie erhielten 1990 hierfür den US-Krebspräventionspreis. MammaCare ist bis heute, weltweit die einzige, wissenschaftlich überprüfte Form der klinischen Brustuntersuchung und der Vermittlung der Brustselbstuntersuchung. MammaCare ersetzt nicht die bildgebenden Verfahren (Sono- und Mammographie), sondern ergänzt das Spektrum der Prävention. Neben grundlegenden Informationen zur MammaCare-Methode finden Sie hier auch Informationen zu Kursen in Ihrer Nähe und eine Übersicht der zertifizierten MammaCare-Trainerinnen in Deutschland.
Mit der persönlichen Einladung zur Teilnahme an dem Programm zur Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screening erhalten Frauen auch ein Merkblatt. Dieses informiert über die Hintergründe, Ziele, Inhalte und Vorgehensweise des freiwilligen Programms. Hier finden Sie ein Beispiel von der AOK für ein (Muster-)Merkblatt zur Einladung der Frau gemäß Abschnitt B Nr. 4 Buchstabe e Abs. 1 der Krebsfrüherkennungs-Richtlinien.
Auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen finden Sie Informationen zum Mammographie-Screening-Programm in Sachsen. Die Organisation der Einladungen für alle sächsischen Einheiten liegt in den Händen der "Zentralen Stelle Mammographie-Screening". Die anspruchsberechtigten sächsischen Frauen werden von dieser in der Regie der KV Sachsen liegenden Einrichtung auf Grundlage der Melderegisterdaten alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen. Kontaktdaten und Ansprechpartner der zuständigen sächsischen Einheiten finden Sie hier.
Was diese Broschüre bietet: "Liebe Leserin, wir stellen Ihnen die einzelnen medizinischen Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Brustkrebs vor und informieren Sie über Untersuchungen, die Frauen in verschiedenen Altersstufen angeboten werden. Wir nehmen dabei Stellung zum jeweiligen möglichen Nutzen und Risiko für Ihre Gesundheit, damit Sie bewusste Entscheidungen treffen können, die für Sie persönlich sinnvoll sind. Wir möchten Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme an Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung unterstützen."
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden. Darüber hinaus beschließt der G-BA Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens. Auf seiner Website informiert er die interessierte Öffentlichkeit (gesetzlich Versicherte, Ärzte, Mitarbeiter von Krankenkassen usw.) über die gesetzlichen Aufgaben des G-BA zur Konkretisierung des Leistungskataloges der GKV. Außerdem werden aktuelle Änderungen und Ergänzungen der Richtlinien des G-BA dargestellt, wie hier zum Beispiel Informationen zum Mammographie-Screening-Programm.
