| Literaturempfehlungen zum Thema Nachsorge |
|---|
| Sellschopp (Hrsg.), A., Fegg (Hrsg.), M. & Frick (Hrsg.), E. (2005) Psychoonkologie: Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge [Broschur]. Zuckschwerdt-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Psychoonkologie-Empfehlungen-Diagnostik-Therapie-Nachsorge/dp/388603870X [25.08.2009]. ISBN: 388603870X |
| Funke-Johannsen, Silke (2006) Angebotsentwicklung und Bedarfseinschätzung in der Rehabilitation bei Brustkrebs: Eine ExpertInnenbefragung [Broschur]. Niebank-Rusch Fachverlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Angebotsentwicklung-Bedarfseinschätzung-Rehabilitation-Brustkrebs-ExpertInnenbefragung/dp/393956401X/ref=sr_1_27?ie=UTF8&s=books&qid=1251205556&sr=1-27 [25.08.2009]. ISBN: 393956401X |
| Dorn, Almut, Wollenschein, Melanie & Rohde, Anke (2006) Psychoonkologische Therapie bei Brustkrebs: Mit Manual zur Bonner Semistrukturierten Kurzzeitpsychotherapie (BSKP-ONK) (1. Auflage) [Broschur]. Deutscher Ärzte-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Psychoonkologische-Therapie-Brustkrebs-Semistrukturierten-Kurzzeitpsychotherapie/dp/3769105060/ref=pd_bxgy_b_img_c [25.08.2009]. ISBN: 3769105060 |
| Hessische Krebsgesellschaft e.V. (Hrsg.) & Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (2006) Sport und Krebs [Broschüre]. Marburg. Verfügbar unter: http://krebsgesellschaft.de/download/broschueren-sport_und_krebs.pdf [25.08.2009] |
| Deutsche Krebshilfe e.V. (Hrsg.) (2007) Bewegung und Sport bei Krebs (Die blauen Ratgeber Nr. 48) [Broschüre]. Bonn. Verfügbar unter: http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/048_bewegung_sport.pdf [25.08.2009] |
Handout zum Vortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Felix Flock, Chefarzt am Klinikum Memmingen, in Scheidegg am 08.03.2008. Thema des Vortrages war: „Vorsorge/ Nachsorge nach gynäkologischen Tumoren. Wie und was ist wichtig?“
Die Nachsorge beginnt im Anschluss an die primäre lokale Therapie, das heisst zumeist nach der Operation. Sie umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf Rezidive und Fernmetastasen, die Begleitung bei Langzeittherapien mit Diagnose und Therapie von Folge- und Nebenwirkungen, aber auch die psychosoziale Betreuung sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Ein wichtiges Anliegen der Nachsorge ist der Abbau von Ängsten und die Verbesserung der Lebensqualität der Patientin. Mehr dazu finden Sie auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft im Netz.
Die Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK) wurde im Januar 1987 in Frankfurt/Main gegründet. Sie ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Die Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege setzt sich dafür ein, dass (1) die Qualität der pflegerischen Betreuung krebskranker Menschen auf einem hohen Niveau liegt, (2) die Vernetzung von Pflegewissenschaft und -forschung mit der onkologischen Praxis in Deutschland voranschreitet, (3) die Zusammenarbeit aller Personen, die sich praktisch, wissenschaftlich oder pädagogisch mit der Pflege krebskranker Menschen befassen, gefördert wird, (4) die Mehrheit der onkologisch Pflegenden fortgebildet ist, (5) die Bedeutung onkologischer Pflege im therapeutischen Team herausgestellt wird und (6) die Arbeit der KOK in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Mehr zur Arbeit der KOK finden Sie hier.
In der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie - dapo – wurde 1983 gegründet. In ihr haben sich alle Berufsgruppen zusammengeschlossen, die in der medizinischen und psychosozialen Betreuung von Krebskranken und ihren Angehörigen oder in der psychoonkologischen Forschung tätig sind: Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Kreativtherapeuten, Theologen/Seelsorger und verwandte Berufsgruppen. Als bundesweite Vereinigung will die dapo den Austausch zwischen den einzelnen Berufsgruppen intensivieren, Erfahrungen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern bündeln sowie deren wissenschaftliche Bearbeitung anregen und unterstützen.
Wenn Sie wegen einer Brustkrebserkrankung operiert und eventuell auch bestrahlt oder mit Medikamenten behandelt worden sind, ist bei Ihnen nach Abschluss dieser Behandlungsperiode eine Nachsorge über einen Zeitraum von 5 Jahren erforderlich. Nach Ablauf dieser 5 Jahre sind weitere Untersuchungen notwendig, die im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt werden. Diese werden Ihnen in dieser kompakten kleinen Broschüre vorgestellt. Sie ist eine Information des Arbeitskreises Knotenpunkt Bielefeld. Im Knotenpunkt e.V. arbeiten an Brustkrebs Erkrankte gemeinsam mit Frauen, die beruflich mit dem Thema zu tun haben, daran, dass die Qualität der medizinischen und psychosozialen Versorgung in diesem Bereich in OWL den aktuellen Standards entspricht. Seit 1999 informiert der Verein u.a. in Veranstaltungen über die Möglichkeiten der Früherkennung von Brusterkrankungen und ermutigt Frauen mit Brustkrebs, aktiv ihre Interessen wahrzunehmen. Unser Ziel ist es, zur Aufklärung und zur Diskussion über mögliche individuelle und politische Handlungsansätze beizutragen. Neben der Durchführung von Veranstaltungen erarbeitet der Verein eigenes Infomaterial.
Die Nachsorge ist für den Erfolg einer Behandlung sehr wichtig. Lassen Sie keinen Termin aus! Die Nachsorge erfüllt mehrere wichtige Funktionen. Zum einen sorgt sie dafür, dass ein erneutes Auftreten des Tumors frühzeitig erkannt wird und somit möglichst rasch und gut gehandelt werden kann. Es gilt aber auch, mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen der Krebserkrankung zu erfassen und zu behandeln. Schließlich ist es Aufgabe der Nachsorge, der krebskranken Patientin bei der Lösung und Verarbeitung von körperlichen, psychischen und sozialen Problemen zu helfen. Mehr Informationen hierzu bietet Ihnen das gemeinsame Internetangebot von Deutscher Gesellschaft für Senologie, dem Landesinstitut für Frauengesundheit Baden-Württemberg sowie dem Brustzentrum Tübingen, unterstützt von den Patientinneninitiativen mamazone e. V. - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs - und Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.
So finden Krebspatienten in den Alltag zurück - Die Diagnose "Krebs" konfrontiert die Betroffenen mit Problemen, die weit über die Kapazitäten einer akutmedizinischen Therapie hinausgehen. Sei es der Familienvater, der sich um die Zukunft seiner Angehörigen sorgt oder die allein stehende ältere Frau, die ihre Unabhängigkeit bewahren will: Der Beitrag von Priv.-Doz. Dr. med. Eva-Susanne Strobel, Chefärztin der St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken Höchenschwand, zeigt, wie die onkologische Rehabilitation den Patienten helfen kann, am Arbeitsleben teilzuhaben, Behinderungen auszugleichen und den Alltag zu bewältigen.
Viele Patientinnen wollen nach Abschluss der medizinischen Behandlung selbst etwas für sich tun. Sie möchten alle Möglichkeiten nutzen, den Heilungsverlauf und die Erholung von der Erkrankung und der Behandlung zu unterstützen. Vieles wird angeboten, aber was hilft wirklich? Kann man weiterleben wie bisher, oder muss man Grundlegendes ändern? Mehr dazu bietet Ihnen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.
Die nun vorliegende, aktualisierte Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs. Sie dient dazu, den Patientinnen eine dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete und wirtschaftliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge zukommen zu lassen. Diese Leitlinie wurde von einem Expertenkreis Mammakarzinom anhand eines zuvor definierten Vorgehens erarbeitet und abgestimmt. Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte und Frauen, um in der Entscheidung für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. der Metastasierung zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.
Neu orientieren: Was kommt nach der Behandlung? Wenn die medizinische Behandlung abgeschlossen ist, beginnt eine Zeit, in der viele Patientinnen zunächst unsicher sind. Viele Fragen tauchen auf: Werde ich gesund bleiben? Wird die Behandlung langfristige Folgen haben? Was kann ich tun, um die weitere Genesung zu fördern und einen Rückfall zu vermeiden? Was geschieht, wenn ein Rückfall kommt? Wie kann ich wieder "normal" leben? Die Nachsorge hat in der Onkologie die Aufgabe, Krebspatientinnen und -patienten in dieser Zeit und auch langfristig umfassend zu unterstützen. Sie beinhaltet die Nachuntersuchungen, die psychische sowie soziale Betreuung und Begleitung, das Abwenden und Lindern erkrankungs- oder therapiebedingter Folgen sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Der Arzt ist in der Nachsorge Ansprechpartner für Fragen zum Umgang mit der Erkrankung – auch dafür, wie enge Vertraute oder Familienmitglieder mit den Folgen der Erkrankung zurechtkommen können. Er sollte bei Bedarf an Psychologen oder Beratungsstellen verweisen können, die auf die Betreuung und Unterstützung von Krebspatienten spezialisiert sind. Mehr zum Thema Nachsorge finden Sie hier.
