| Literaturempfehlungen zum Thema Therapie |
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| AOK Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme für Brustkrebs. Verfügbar unter: http://www.aok.de/assets/media/bundesweit/anforderungen_brustkrebs.pdf [25.08.2009] |
| Jonat, Walter & Maass, Nicolai (2005) Mammakarzinom - aktuelle Diagnostik und Therapie (2. Auflage) [Gebundene Ausgabe]. Bremen: Uni-Med-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Mammakarzinom-aktuelle-Diagnostik-Walter-Jonat/dp/3895998176/ref=pd_ts_b_4?ie=UTF8&s=books [25.08.2009]. ISBN: 3895998176 |
| Elling (Hrsg.), Dirk (2006) Medikamentöse Therapie des Mammakarzinoms (2. Auflage) [Gebundene Ausgabe]. Bremen: Uni-Med-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Medikamentöse-Therapie-Mammakarzinoms-Dirk-Elling/dp/3895999504/ref=pd_ts_b_3?ie=UTF8&s=books [25.08.2009]. ISBN: 3895999504 |
| Jakesz (Hrsg.), Raimund & Frey (Hrsg.), Manfred (2007) Mammakarzinom: Operative Behandlungskonzepte (1. Auflage) [Gebundene Ausgabe]. Wien: Springer-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Mammakarzinom-Operative-Behandlungskonzepte-Raimund-Jakesz/dp/3211296832/ref=pd_ts_b_2?ie=UTF8&s=books [25.08.2009]. ISBN: 3211296832 |
| Lohr (Hrsg.), Frank & Wenz (Hrsg.), Frederik (2007) Strahlentherapie kompakt (2. Auflage) [Broschur]. München: Elsevier. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Strahlentherapie-kompakt-Frank-Lohr/dp/3437232916/ref=pd_sim_b_2. ISBN: 3437232916 |
| Deutsche Krebshilfe e.V. (2008) Brustkrebs. Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Interessierte [Broschüre]. Bonn: Deutsche Krebshilfe e.V.. Verfügbar unter: http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/002_brust.pdf [25.08.2009] |
| Untch (Hrsg.), Michael & Sittek (Hrsg.), Harald (2008) Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms: State of the Art 2008 (5. Auflage) [Gebundene Ausgabe]. Zuckschwerdt-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Diagnostik-Therapie-Mammakarzinoms-State-2008/dp/3886039153/ref=pd_ts_b_23?ie=UTF8&s=books [25.08.2009]. ISBN: 3886039153 |
| Hübner, Jutta (2009) Aloe, Ginkgo, Mistel & Co. Ergänzende Wirkstoffe in der Krebsbehandlung. Der Ratgeber für Patienten und Angehörige [kart.]. Stuttgart: Schattauer-Verlag. Verfügbar unter: http://www.schattauer.de/shop/product_info.php/info/p477_Aloe--Ginkgo--Mistel---Co.html/XTCsid/itt14u0055sq8qm9re7mtn13m1 [25.08.2009]. ISBN: 3794526910 |
Um einen Tumor wirksam zu bekämpfen, muss er mit unterschiedlichen Therapien angegriffen werden. Nach wie vor ist eine Operation bei Brustkrebs meist unentbehrlich. Daneben stehen aber noch viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung, die abhängig von der genauen Klassifikation des Tumors und in der Regel ergänzend zur Operation durchgeführt werden: Bestrahlung, Chemotherapie, Antihormontherapien und molekularbiologische Therapien. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. erläutert diese und gibt weitere Erläuterungen rund um die Therapie des Brustkrebses.
Von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) zertifizierte Brustzentren erfüllen die fachlichen Anforderungen an Brustzentren und verfügen über ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem. Die Einhaltung der Fachlichen Anforderungen wird jährlich durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert überwacht. Onkozert ist ein unabhängiges Institut, das im Auftrag der DKG das Zertifizierungssystem zur Überprüfung von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren gemäß den entsprechenden Fachlichen Anforderungen betreut. Ziel der DKG und weiterer medizinischer Fachgesellschaften, wie z.B. der DGS beim Thema Brustkrebs ist es, die Entstehung von onkologischen Zentren mit einem festgelegten qualitativen Anspruch auf freiwilliger Basis zu fördern und somit die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. In onkologischen Zentren werden betroffene Patienten ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung betreut und versorgt. Eine ganzheitliche Versorgung von Patienten ist jedoch nur durch ein Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen möglich, in denen die Fachrichtungen ihre Arbeitsweise gegenseitig auf die Bedürfnisse einer optimalen Patientenversorgung ausrichten. Hierzu wurden von den jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften für ausgewählte Organe (wie z.B. Brust, Darm, Prostata) spezifische fachliche Anforderungen festgelegt. Der Link führt Sie zu einer Übersichtskarte, mit deren Hilfe Sie die entsprechenden zertifizierten Brustzentren in Sachsen und auch in anderen Bundesländern finden können.
In den letzten Jahren konnte nachgewiesen werden, dass Aromatase-Hemmstoffe den bisherigen Behandlungsstrategien in der endokrinen Therapie des Mammakarzinoms überlegen sind. In diesem Artikel von Prof. Dr. med. Olaf Ortmann und seinen Mitautoren von der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef, der in der Online-Version des Journals Onkologie veröffentlicht wurde, werden die Grundlagen der Wirkung und die Pharmakologie der Aromatase-Hemmstoffe näher erläutert.
Bis die Diagnose Brustkrebs gestellt ist und alle notwendigen weiteren Untersuchungen durchgeführt wurden, kann es einige Tage dauern, unter Umständen auch länger. Wie groß ein Tumor ist, ob und wie weit er sich ausgebreitet hat und welche feingeweblichen und biologischen Merkmale er aufweist, bestimmt die Behandlungsplanung. Natürlich wird auch die individuelle Situation der betroffenen Frau berücksichtigt. Bei der Mehrzahl der Frauen ist heute eine brusterhaltende Operation möglich. Große Tumoren können unter Umständen durch eine vorgeschaltete medikamentöse Therapie, meist eine Chemotherapie („neoadjuvante“ Chemotherapie), verkleinert werden. Nach brusterhaltender Operation erfolgt immer, nach Entfernung der ganzen Brust in bestimmten Fällen zusätzlich eine Strahlentherapie. Bis auf wenige Ausnahmen schließt sich eine ergänzende medikamentöse Behandlung an - als so genannte adjuvante Hormon- oder Chemotherapie soll sie das Risiko von Rückfällen senken. Auf den Seiten des Krebsinformationsdienstes (KID) wurde ein Überblick über die verschiedenen Verfahren zusammengestellt.
Therapie von Brustkrebs (356)
Die Therapie von Brustkrebs stützt sich auf drei Säulen: Die Operation, die Bestrahlung und die Behandlung mit Medikamenten, z. B. Chemotherapie, Hormontherapie und neuerdings auch die Therapie mit Antikörpern. Die Operation ist die zentrale Säule der Therapie, sie ist meist der erste Therapieschritt nach der Diagnose Brustkrebs. Beim Erhalt der Brust, wie heute meist möglich, folgt in der Regel die Strahlentherapie, ergänzt oft von einer medikamentösen Therapie, entweder kurzzeitig als Chemotherapie oder bzw. zusätzlich als Langzeittherapie mit Antihormonen. In diese Standardabfolge der Therapiemaßnahmen ist heute Bewegung gekommen. Zunehmend wird mit der Chemotherapie begonnen, z. B. um einen großen Tumor so zu verkleinern, dass er noch brusterhaltend operiert werden kann. Auch wird gelegentlich mit der Strahlentherapie begonnen. Auf diesen Seiten finden Sie ausführliche Informationen zu allen möglichen Verfahren, die heute in der Brustkrebstherapie üblich sind.
Die nun vorliegende, aktualisierte Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs. Sie dient dazu, den Patientinnen eine dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete und wirtschaftliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge zukommen zu lassen. Diese Leitlinie wurde von einem Expertenkreis Mammakarzinom anhand eines zuvor definierten Vorgehens erarbeitet und abgestimmt. Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte und Frauen, um in der Entscheidung für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. der Metastasierung zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden. Darüber hinaus finden Sie auf der Seite u.a. auch weitere Internationale Richtlinien und Positionspapiere zur Behandlung von Brustkrebs.