| Literaturempfehlungen zum Thema Diagnose |
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| Silva (Hrsg.), Orlando E. & Zurrida (Hrsg.), Stefano (2007) Brustkrebs: Diagnostik und Therapie (1. Auflage) [Hardcover]. München: Elsevier. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Brustkrebs-Diagnostik-Therapie-Orlando-Silva/dp/3437242601/ref=pd_sim_b_1. ISBN: 3437242601 |
| Janni, Wolfgang (2007) Mammakarzinome: Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge (11. Auflage) [Broschur]. Zuckschwerdt. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Mammakarzinome-Empfehlungen-Diagnostik-Therapie-Nachsorge/dp/3886039099/ref=pd_bxgy_b_text_c. ISBN: 3886039099 |
| Heywang-Köbrunner, Sylvia H. & Schreer, Ingrid (2008) Bildgebende Mammadiagnostik: Untersuchungstechnik, Befundungsmuster, Differenzialdiagnose und Interventionen [Broschur]. Stuttgart: Thieme-Verlag. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Bildgebende-Mammadiagnostik-Untersuchungstechnik-Befundungsmuster-Differenzialdiagnose/dp/3131485728/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&s=books [25.08.2009]. ISBN: 3131485728 |
| Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (Hrsg.) & Kreienberg (Hrsg.), Rolf (2008) Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (2. Auflage) [Broschur]. Zuckschwerdt. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Interdisziplinäre-S3-Leitlinie-Diagnostik-Nachsorge-Mammakarzinoms/dp/388603934X/ref=pd_sim_b_1. ISBN: 388603934X |
| Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (Hrsg.) (2008) Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien 2008: Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie maligner Erkrankungen, Mit CD (Neuauflage. Update.) [Broschur]. Zuckschwerdt. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Kurzgefasste-interdisziplinäre-Leitlinien-2008-Empfehlungen/dp/3886039323/ref=pd_sim_b_1. ISBN: 3886039323 |
| Kommission Uterus der AGO e.V. (Hrsg.) (2008) Leitlinien zum Zervixkarzinom, zum Endometriumkarzinom und zu den Trophoblasttumoren (1. Auflage) [Broschur]. Zuckschwerdt. Verfügbar unter: http://www.amazon.de/Leitlinien-zum-Zervixkarzinom-Endometriumkarzinom-Trophoblasttumoren/dp/3886039358/ref=pd_sim_b_2. ISBN: 3886039358 |
| Bernsen (Hrsg.), Christine (2008) Lymphödem bei Brustkrebs - was tun? Ein Ratgeber für Patientinnen, Angehörige und andere Interessierte (1. Auflage) [Hardcover]. UNI-MED Science. Verfügbar unter: http://www.uni-med.de/innere_medizin_haematologieonkologie_lymphoedem_bei_brustkrebs_was_tun_ein_ratgeber_fuer_patientinnen_angehoerige_und_andere_interessierte,pid,364,rid,12,kd.html. ISBN: 383741017X |
An erster Stelle steht die Untersuchung und genaue Diagnose durch den Arzt. Neben der körperlichen Untersuchung wird, je nach Alter, ergänzend eine Röntgenaufnahme der Brust (Mammographie) durchgeführt. Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) gehört heute zu jeder Brustuntersuchung, wenn es um die Abklärung unklarer Befunde geht. Bei jüngeren Frauen (unter 30 Jahren) sollte sie sogar als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt werden. Der routinierte Arzt kann nach diesen Untersuchungen schon eine mehr oder weniger sichere (vorläufige) Diagnose stellen. Die weiteren Schritte, wie die feingewebliche Untersuchung und die Abklärung von Tochtergeschwülsten sowie ergänzende Informationen zu Tumormarkern, der Zelloberfläche des Tumors und HER2-Rezeptoren werden Ihnen hier erläutert.
Brustkrebs - die Diagnose ist ein Schock für jede Frau. Von einer Sekunde zur nächsten ist nichts mehr so, wie es vorher war. Deshalb ist es in einer solchen Krisensituation auch nicht einfach, Entscheidungen zu treffen. Doch gerade jetzt müssen Weichen gestellt werden, für die Behandlung und für das eigene weitere Leben. Fünf Expertinnen erläutern im Special der Frauenzeitschrift "Brigitte", was in dieser frühen Phase der Krankheit wichtig ist, woran Sie als Betroffene denken sollten und was Sie schon jetzt tun können, um die Therapie aktiv zu unterstützen.
DCIS und Brustkrebs in frühem Stadium. Konsultationsfassung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) vom 18. Mai 2009: Sie haben erfahren, dass Sie an Brustkrebs oder an einer Brustkrebsvorstufe erkrankt sind. Das ist sicherlich erst einmal ein Schock und eine große Belastung für Sie. Das Wissen über die Erkrankung und wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten kann Sie dabei unterstützen, mit dieser neuen Situation umzugehen. Dieser Ratgeber möchte Sie darin unterstützen, Ihre Erkrankung und deren Behandlung zu verstehen, auf Beratungsangebote hinweisen und über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis-
se zu Behandlungsmöglichkeiten einschließlich Nutzen und Risiken informieren. Dies soll Ihnen helfen, im Gespräch mit Ihren Ärztinnen und Ärzten die „richtigen“ Fragen zu stellen und Sie dazu ermutigen, die anstehenden Entscheidungen gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie anderen Therapeuten (zum Beispiel Psychotherapeuten) zu treffen.
Kein blumiger Weg, ein dorniger ist der Weg vom Verdacht bis zur Diagnose Brustkrebs. Frauen mit der Diagnose Brustkrebs treffen lebensnotwendige Entscheidungen häufig unter einem enormen Zeitdruck, der oft "hausgemacht" ist: entweder sie werden von der eigenen Angst so getrieben, dass alles ganz schnell erledigt sein muss; oder sie werden von wohlmeinenden Ärzten, Freunden und Familienangehörigen unter den Stress gesetzt, so schnell wie möglich in die Klinik zu gehen. Schenken Sie sich zwei Wochen, um alle Informationen zu sammeln, die Sie brauchen! Ihr Knoten wird in dieser Zeitspanne weder gefährlicher noch verlieren Sie dabei etwas. Im Gegenteil: Sie können dabei nur gewinnen: Mehr Information - Mehr Überblick - Wieder Boden unter Ihren Füßen. Der Weg vom Verdacht zur fundierten Diagnose sollte dabei folgende Etappen haben: Erstbefundung, Wahl des Brustzentrums, Biopsie sowie Charakterisierung und vergessen Sie auch nicht das Einholen einer Zweitmeinung. Mehr zu diesen Etappen finden Sie hier.
Hochqualifizierte Leitlinien haben eine zunehmende Bedeutung in der Gesundheits- und Krankenversorgung in Deutschland. Die nun vorliegende, aktualisierte Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs. Sie dient dazu, den Patientinnen eine dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete und wirtschaftliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge zukommen zu lassen. Diese Leitlinie wurde von einem Expertenkreis Mammakarzinom anhand eines zuvor definierten Vorgehens erarbeitet und abgestimmt. Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte und Frauen, um in der Entscheidung für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. der Metastasierung zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.
