Weiterführende Links
Internetseite des Vereins Brustkrebs Deutschland e.V. , der im Jahr 2003 gegründet wurde. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt durch Aufklärung und Information Frauen aller Alterstufen aufzufordern, für ihren eigenen Körper und ihre Gesundheit die Verantwortung zu übernehmen. Auf den Seiten finden Sie vor allem Informationen zur Behandlung und zum Leben mit Brustkrebs.
Der Krebs-Kompass (307)
Im Gegensatz zu vielen anderen Informationsangeboten im Internet verfolgt der Krebs-Kompass ein anderes Konzept. Denn diese bieten im Vordergrund ihre eigenen Informationen und Broschüren an und verweisen nur in einer Rubrik “Links” auf andere Quellen im Internet. Der Krebs-Kompass baut jedoch darauf auf, dass in den meisten Fällen die gesuchten Informationen bereits irgendwo im Internet vorhanden sind; doch sind die Internet-Adressen der passenden Anbieter unbekannt und die Ergebnisse der Suchmaschinen zu vielfältig und ungeordnet, als dass der Hilfesuchende schnelle konkrete Antworten auf seine dringenden Fragen erwarten kann. Vergleichbar mit einem Kompass will der Krebs-Kompass daher dem Informationssuchenden helfen, die relevanten Informationen eigenständig zu finden. Anders als ein reines (und in der Regel kommerzielles) Internetverzeichnis basiert er aber nicht auf Anmeldungen seitens der Seitenersteller, sondern die angegebenen Themen und Links werden eigenständig recherchiert und regelmäßig aktualisiert. Darüber hinaus bietet der Krebs-Kompass zu den verschiedensten onkologischen Themen auch Foren an, in denen Betroffene, Angehörige und Interessierte Rat und Hilfe erhalten können. Die Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Darmstadt ist Träger der Internetpräsenz “Krebs-Kompass”. Sie ist beim Amtsgericht Darmstadt eingetragen und wurde vom Finanzamt Darmstadt als gemeinnützig anerkannt.
Durch Wissen zum Leben - Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland mit Sitz in Berlin. Ihre Mitglieder sind im Bereich der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Insgesamt gehören der DKG ca. 6000 Mitglieder an. Da Krebserkrankungen fachübergreifend behandelt und erforscht werden, sind dies nicht nur Ärzte aller medizinischen Fachgruppen, sondern auch Grundlagenforscher, Medizinisch-Technische Assistenten, Pflegekräfte, Psychologen sowie weitere Berufsgruppen, die am Thema Krebs arbeiten. Auch Unternehmen wie die forschende Pharmaindustrie, wissenschaftliche Buchverlage und Krankenkassen sind wichtige Partner. Ziel der DKG ist es, durch Prävention die Zahl der Menschen zu senken, die an Krebs erkranken, durch Früherkennung die Überlebenschancen von Tumorpatienten zu erhöhen und durch Fortschritte in der Forschung die Lebensqualität von Menschen mit Krebs zu verbessern. Das umfassende Informations- und Serviceangebot der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. richtet sich an Ärzte und Wissenschaftler, Patienten, deren Angehörige sowie an alle Interessierten.
Gut informiert zum Thema Krebs - Ob gesund oder an Krebs erkrankt, der Bedarf an zuverlässigen Informationen zum Thema Krebs ist sehr groß: Wer Krebsrisiken kennt, kann womöglich gezielter vorbeugen; wer über die eigene Krebserkrankung gut aufgeklärt ist, kann Behandlungsabläufe mitbestimmen. Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums will Informationen über Krebs öffentlich zugänglich machen. Eine wichtige Aufgabe sieht KID auch in der Vermittlung von Adressen und Anlaufstellen für Hilfesuchende. KID informiert zu allen krebsbezogenen Themen in verständlicher Sprache per Telefon, E-Mail und im Internet.
In den Texten sind die wesentlichen Früherkennungs-, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs der weiblichen Brustdrüse dargestellt. Diese Informationen richten sich an Patientinnen mit Brustkrebs, ihre Angehörigen und Freunde sowie Interessierte. Informationen helfen dabei, sich mit der Erkrankung auseinander zu setzen. Wer mehr weiß, hat oft weniger Angst, tut sich im Gespräch mit Ärzten leichter und kann besser mit entscheiden. Den klärenden Austausch mit den behandelnden Ärzten und gegebenenfalls weiteren Ansprechpartnern können Informationen aus dem Internet jedoch nie ersetzen!
Deutsche Krebshilfe e.V. (252)
Den von Krebs Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen, ist das wichtigste Anliegen der Deutschen Krebshilfe. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe informiert die Bevölkerung über das Thema Krebs und die Möglichkeiten, Krebs zu vermeiden und früh zu erkennen. Die Deutsche Krebshilfe organisiert und fördert Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Informationsveranstaltungen zur Verbesserung der Krebsbekämpfung und - zusammen mit ihrer Tochterorganisation, der Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung - fördert sie zahlreiche innovative Forschungsprojekte mit dem Ziel, neue Therapien und Diagnoseverfahren gegen Krebs zu entwickeln. Im umfassenden Informationsangebot finden Sie z.B. auch die bekannten Blauen Ratgeber zum Bestellen oder sofortigen Herunterladen.
Susan G. KOMEN Deutschland e.V. setzt sich ein für die Brustkrebsfrüherkennung und Heilung von Brustkrebs. Der gemeinnützige Verein wurde 1999 als deutsche Vertretung von Susan G. Komen for the Cure® gegründet. Die Kampagnen, Projekte und Events des Vereins informieren gesunde Frauen über Brustgesundheit sowie Brustkrebsfrüherkennung und unterstützen Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, sowie deren Partner, Kinder, Familie, Freunde, Kollegen. Beispielsweise vergibt der Verein Fördergelder an Institutionen, die modellhafte Projekte durchführen, mit denen vor allem Brustkrebspatienten unterstützt werden. Seit 2007 versendet KOMEN an zertifizierte Brustzentren in ganz Deutschland Pink-Infotaschen und erreicht damit mittlerweile fast jede vierte neu erkrankte Frau. Die Broschürenserie von KOMEN richtet sich an die Erkrankten und ihr Umfeld.
Patienten haben Rechte. Trotzdem nehmen sie diese Rechte oft nicht wahr. Das liegt oftmals an der „Angst vor den Halbgöttern in Weiß“. Teilweise liegt es aber auch daran, dass das Wissen darüber, welche Rechte man als Patient hat, nicht immer weit verbreitet ist. Erst in den letzten Jahren gibt es hier einen Wandel. Jeder sollte seine Rechte als Patient kennen und wissen, wie er sie im Streitfall durchsetzen kann, außergerichtlich oder gerichtlich. Dieses kleine Lexikon der Patientenrechte der Verbraucherzentrale in Bremen versucht, mit einigen knappen Stichworten einen groben Überblick über die Patientenrechte zu geben und dabei zu helfen, ein selbstbewusster und informierter Patient zu werden.
Brustkrebs – Klinische Studien im Netz im Studienportal der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Gynäko-Onkologische Studien rücken verstärkt in den Blickpunkt von Forschung und Öffentlichkeit. Damit die Transparenz für Ärzte und betroffene Patientinnen verbessert und die Studienlandschaft Deutschland leichter zugänglich wird, wurde die freiwillige Studiendatenbank initiiert, um eine aktuelle Studienübersicht inklusive Studienprotokollen, Therapiekonzepten, Studienleitern sowie Patientenrekrutierung im Fachbereich Gynäko-Onkologie, Gynäkologie, gynäkologische Endokrinologie und Geburtshilfe zu schaffen. Ziel ist es dabei, das Bewusstsein zur Teilnahme an klinischen Studien und die Bedeutung klinischer Studien in Deutschland zu stärken, um Beratungsaktivitäten von Ärzten zu unterstützen und dem Informationsbedürfnis von Frauen gerecht zu werden. Der Wissenschaftliche Beirat der Studiendatenbank setzt sich aus der Strategiekommission der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und dem Vorstand und Beirat der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) zusammen und koordiniert die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, wie der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., aus der Senologie, den Organgruppen, sowie weiteren befreundeten Fachgesellschaften.
Dies ist die Online-Fassung des bekannten Nachschlagewerks "Onkologie 2008 - Interdisziplinäre Empfehlungen zur Therapie" das von Prof. Dr. J. Preiß, Dr. W. Dornoff, Dr. F.-G.Hagmann und Dr. A. Schmieder herausgegeben wird. Der Informationsdienst richtet sich primär an Onkologen, Hämatologen und interessierte Angehörige anderer Fachrichtungen. Analog zur Buchversion werden die einzelnen onkologischen Krankheitsbilder, Hämoblastosen und solide Tumoren, dargestellt, wobei neben der Klinik, Diagnostik, Klassifikation und Prognose auch ausführlich auf aktuelle Therapiekonzepte eingegangen wird.
Das Internet-Portal gesundheit.de bietet eine Online-Version des großen Roche Lexikon Medizin des renommierten Elsevier-Verlages. Das umfassende Wörterbuch zu Medizin und Gesundheit umfasst über 140.000 deutsche und englische Suchbegriffe und über 2.200 Abbildungen, Schemata und Tabellen sowie interaktive anatomische Bildtafeln.
Dieses Internetangebot hilft Ihnen bei der Suche nach geeigneten, aktuellen Brustkrebs-Studien. Herausgeber ist die Deutsche Gesellschaft für Senologie gemeinsam mit dem Landesinstitut für Frauengesundheit Baden-Württemberg sowie dem Brustzentrum Tübingen, unterstützt von den Patientinneninitiativen mamazone e. V. - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs - und Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V. ! Das Extra: Brustkrebsexperten und betroffene Patientinnen informieren im Ratgeberteil über die Erkrankung und ihre Behandlung.
Sie haben ein gesundheitliches Problem und wissen nicht so recht, an welchen Arzt Sie sich am besten wenden. Er soll fachlich kompetent und vertrauenswürdig sein, sowie Ihre gesundheitlichen Probleme und alles, was damit zusammen hängt, ernst nehmen. Außerdem möchten Sie sich auch vom Praxispersonal gut aufgehoben und betreut fühlen. Es fällt jedoch schwer einzuschätzen, ob ein Arzt und eine Arztpraxis diese Erwartungen auch erfüllen können. Aus diesem Grund wurde die Checkliste „Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?“ erstellt. Das ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ, Herausgeber) in Berlin stellt darin vor, welche Kriterien eine gute Arztpraxis erfüllen sollte und zeigen Ihnen, woran Sie das erkennen können. Dies soll Ihnen bei der Entscheidung helfen, den aus Ihrer Sicht „richtigen“ Arzt für Ihr gesundheitliches Problem zu finden. Sie erhalten damit eine sinnvolle Hilfestellung an die Hand. Entscheidend aber ist letztlich die vertrauensvolle Beziehung von Arzt und Patient. Sie entsteht nicht durch Checklisten, sondern durch das vertrauensvolle Miteinander. Dies ist ein Service der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen ihrer Aktivitäten des im Jahre 2000 gegründeten Patientenforums, dem Vertreter der Selbsthilfedachverbände, der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung angehören.
Das Brustkrebs-Lexikon ist ein Service im Rahmen des Internetangebotes von „Brustkrebs Info“. Alle Autorinnen und Autoren sind spezialisiert auf Brusterkrankungen, arbeiten täglich mit Brustpatienten und haben langjährige Erfahrung. Die Mitarbeit bei Brustkrebs-Info ist quasi "ehrenamtlich", es werden keine Honorare gezahlt oder sonstige Vergünstigungen gewährt. Betreiber der Seite ist der gemeinnützige Verein Brustkrebs Info e.V., Berlin. Hauptziel des Vereins ist es, Patienten und ihren Angehörigen unabhängige, wissenschaftlich fundierte Informationen zur Verfügung zu stellen, welche an Leitlinien orientiert, auf dem neuesten Stand und - soweit möglich - Evidenz-basiert sind. Hauptautoren dieses Informationsangebotes sind Prof. Barth, Esslingen und Dr. Koubenec, Berlin. Das Brustkrebs-Lexikon wird mit freundlicher Unterstützung der Berliner Krebsgesellschaft e.V. zur Verfügung gestellt.
Kann Frau durch das eigene Verhalten dazu beitragen, keinen Brustkrebs zu bekommen? Diese Frage lässt sich nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Eines scheint aber sicher: Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko an Brustkrebs zu erkranken zumindest senken. Verschiedene Studien zeigen, dass eine gesunde Lebensweise in der Lage ist, das Risiko an Brustkrebs zu erkranken zu vermindern. Quelle: Brustkrebs-Web des Berliner Ärzteverlages.
Frauen, welche die BRCA-Gene (= Tumorsuppressorgene, deren Mutationen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für das Mammakarzinom einhergehen, d.R.) tragen, haben ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Doch mit Bewegung und Ernährung lässt sich anscheinend gegen steuern. Eine neue Studie zeigt, dass das Risiko von BRCA-1 und -2-Genträgerinnen erhöht ist, einen Brustkrebs zu bekommen. So erkranken 20 Prozent aller Frauen mit Mutationen im BRCA-1- oder BRCA-2-Gen bereits vor dem 40. Lebensjahr an Brustkrebs ... Die Studie konnte aber auch aufzeigen, dass körperliche Bewegung und ein normales Körpergewicht das Risiko deutlich senken können. Das bedeutet, dass auch bei Tumoren, die von Genen ausgelöst werden, es sich also um vererbtes Risiko handelt, eine Beeinflussung von außen nicht ausgeschlossen ist. Dieser Einfluss machte sich in der Studie deutlich bemerkbar. Quelle: Brustkrebs-Web des Berliner Ärzteverlages.
Gesund - fit - dynamisch. Dem Alltag ein Schnippchen schlagen und Veränderungen wagen. Umdenken - Teilnehmen - Informieren. Auch wenn es banal klingt: Ihr Lebensstil trägt erheblich dazu bei, dass Sie gesund bleiben. Oder anders herum: Wer riskant lebt, riskiert seine Gesundheit. Beispiel Brustkrebs. Wissenschaftler haben nachgewiesen, das die Ernährung und das Körpergewicht bei der Vorbeugung von Brustkrebs eine wichtige Rolle spielen. Mehr zu den Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe e.V. hier in diesem Faltblatt.
Brustkrebs – Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen. Jährlich erkranken über 57.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (RKI 2008); rund 17.500 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Zunehmend sind auch jüngere Frauen betroffen. Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht eindeutig geklärt. Bestimmte Einflussfaktoren erhöhen das Erkrankungsrisiko: erbliche Belastung, früh einsetzende Menstruation, spät einsetzende Menopause, Kinderlosigkeit oder späte Geburt des ersten Kindes. Auch die Lebensweise spielt eine Rolle: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol erhöhen das Brustkrebsrisiko. Im Präventionsratgeber der Deutschen Krebshilfe e.V. finden Sie vielfältige Tipps zu einer gesunden Lebensweise.
Brustkrebs – Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen. Im Präventionsratgeber „Gesunder Appetit – Ernährung“ der Deutschen Krebshilfe e.V. finden Sie vielfältige Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung. Der Ratgeber ist ein Gemeinschaftsprojekt von Deutscher Krebshilfe, der deutschen Gesellschaft für Ernährung und des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung.
Kann man Brustkrebs wirksam vorbeugen? Zwar werden viele Faktoren diskutiert, welche die Entstehung eines Mammakarzinoms fördern könnten. Doch nicht alle lassen sich auch beeinflussen. Das Risiko ist zudem nicht in allen Lebensphasen gleich hoch. Womit gesunde Frauen heute rechnen müssen und was sie zur Vorbeugung tun können, erläutern die Texte des Krebsinformationsdienstes aus Heidelberg. Bei der Informationserstellung genutzte Quellen sind in den jeweiligen Texten angegeben und, soweit möglich, auch verlinkt. Wichtig: Informationen aus dem Internet bieten einen allgemeinen Überblick. Sie können die persönliche Beratung durch Ärzte nicht ersetzen: Wie hoch das Brustkrebsrisiko einer Frau ist, hängt von ihrem Alter und einigen weiteren individuellen Faktoren ab. Auch die Frage nach vererbbaren Risiken lässt sich meist nur anhand einer Prüfung der jeweiligen Familiengeschichte beantworten.
Brustkrebs – Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen. Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht eindeutig geklärt. Bestimmte Einflussfaktoren erhöhen das Erkrankungsrisiko: erbliche Belastung, früh einsetzende Menstruation, spät einsetzende Menopause, Kinderlosigkeit oder späte Geburt des ersten Kindes. Auch die Lebensweise spielt eine Rolle: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol erhöhen das Brustkrebsrisiko. Die Informationsmaterialien der Deutschen Krebshilfe e.V. zum Thema können Sie hier herunterladen (als PDF) oder auch kostenfrei bestellen.
Service und Informationen für Frauen stehen im Vordergrund - Hier finden Sie alle wesentlichen Informationen zum Mammographie-Screening in einer übersichtlichen und nutzerfreundlichen Darstellung. Der neue Internetauftritt ist vor allem auf die Bedürfnisse interessierter Frauen zugeschnitten, die mehr über das Programm zur Brustkrebsfrüherkennung und zu seinen Hintergründen erfahren möchten. Zugleich bietet das Portal ein transparentes Informationsangebot, das auch den Anforderungen der Fachöffentlichkeit gerecht wird. Im Bereich „Screening-Programm“ finden Sie ausführliche Informationen zur Teilnahme und Untersuchung. In einer Bilderserie wird der Untersuchungsablauf anschaulich und verständlich erklärt. Zudem finden sich dort wichtige Fakten zum Thema Brustkrebs sowie zur besonderen Qualität des Screenings. Mit einem Klick können Frauen per Eingabe ihrer Postleitzahl erfahren, wer in ihrer Region für das Mammographie-Screening-Programm zuständig ist. Für die Fachöffentlichkeit ist erstmals das Zertifizierungsverfahren der Screening-Einheiten und Referenzzentren zusammengefasst dargestellt. Darüber hinaus finden sich in dem Bereich schnell und übersichtlich die aktuellen Fortbildungsangebote der fünf Referenzzentren mit der Möglichkeit zur Anmeldung. Neu gegliedert wurde der Servicebereich mit zahlreichen Downloads und weiterführenden Links. Hier finden sich aktuelle Informationsmaterialien, Übersetzungen der Basisinformationen in verschiedenen Sprachen sowie grundlegende Dokumente des Programms zum Herunterladen. Veranstaltungshinweise zeigen auf einen Blick, was an wichtigen Terminen zum Thema Brustkrebsfrüherkennung läuft. Angeboten wird Ihnen zudem ein E-Mail-Newsletter mit Informationen zum Screening, der kostenlos bestellt werden kann.
Die Broschüre der Techniker Krankenkasse, für die das Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit als Herausgeber verantwortlich zeichnet, informiert mithilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und persönlicher Erfahrungen über die Früherkennung von Brustkrebs. Es werden die Vor-, aber auch die Nachteile der Früherkennung dargestellt. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, und um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ob und wie häufig sie die Früherkennung nutzen wollen. Über diesen Link kann die Broschüre direkt heruntergeladen werden.
Was steckt hinter diesem kleinen Knoten in der Brust? Warum sieht die Haut an einer Stelle etwas eingezogen aus? Hat die Absonderung aus der Brustwarze etwas zu bedeuten? Die Ursache ist zwar in den meisten Fällen eine gutartige Veränderung, aber es könnte eben auch Brustkrebs dahinter stecken. Für Frauen, die wegen solcher oder ähnlicher Symptome beunruhigt sind, ist die Mammographie eine der wichtigsten Untersuchungen zur Abklärung. Sie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust und eignet sich zur Brustkrebsfrüherkennung, weil sie schon sehr kleine, nicht tastbare Tumoren in einem frühen Stadium sichtbar machen kann. Durch eine entsprechend frühe Behandlung verbessern sich in der Regel die Heilungsaussichten für die betroffenen Frauen entscheidend. Die Mammographie ist seit einigen Jahren auch Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms in Deutschland: Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren konnte gezeigt werden, dass sich die Sterblichkeit an Brustkrebs durch regelmäßige Untersuchungen senken lässt. Für diese Altersgruppe überwiegt der Nutzen nach derzeitigem Wissensstand auch die Risiken der mit der Mammographie verbundenen Strahlenbelastung. Wann eine Mammographie (auch Mammografie oder Bruströntgen) zum Einsatz kommen kann, wie die Untersuchung vor sich geht – diese und viele weitere hilfreiche Informationen hat der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) in diesen Texten seines Internet-Auftrittes zusammengestellt.
Brustkrebs – Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen. Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht eindeutig geklärt. Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen den Brustkrebs. Denn früh erkannt, ist Brustkrebs mit großer Wahrscheinlichkeit heilbar. Die Brustkrebs-Früherkennung der gesetzlichen Krankenkassen bietet Frauen ab dem 30. Lebensjahr die Möglichkeit, ihre Brust einmal im Jahr von einem Arzt ihres Vertrauens abtasten zu lassen. Zusätzlich haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie). Diese findet in speziell ausgerichteten Zentren statt. Die Informationsmaterialien der Deutschen Krebshilfe e.V. zum Thema können Sie hier herunterladen (als PDF) oder auch kostenfrei bestellen.
Hochqualifizierte Leitlinien haben eine zunehmende Bedeutung in der Gesundheits- und Krankenversorgung in Deutschland. Durch die Förderung der Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. und der Deutsche Krebshilfe e.V. konnte erfolgreich ein methodisches Konzept für den Lebenszyklus von Stufe-3-Leitlinien nach den Anforderungen der Arbeitsgemeinschaft Medizinisch Wissenschaftlicher Fachgesellschaften entwickelt und am Beispiel der Aktualisierung der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland 2007 umgesetzt werden. Das methodische Konzept, wertvolle Hintergrundinformationen und die konkreten Umsetzungsschritte sind für Interessierte hier kostenfrei zugänglich. Darüber hinaus finden Sie auf der Seite auch die Kurz- und Langfassung der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland zum Herunterladen. Diese orientieren sich an den Prinzipien der modernen Brustkrebs-Früherkennung: (1) häufigere Entdeckung von Brustkrebsvorstufen und damit Verhinderung einer manifesten Tumorerkrankung, (2) häufigere Entdeckung von Brustkrebsfrühformen und damit Erhöhung der Heilungschancen und Senkung der Brustkrebssterblichkeit sowie (3) häufigere Heilung durch weniger belastende Therapieverfahren und damit Minimierung der Lebensqualitätseinschränkung betroffener Frauen. Die diagnostischen und therapeutischen Optionen für Brustkrebs haben sich im letzten Jahrzehnt grundlegend gebessert. Es genügt jedoch nicht, dieses Wissen verfügbar zu haben. Dieses Wissen muss in Versorgungskonzepte eingehen, damit es so den betroffenen Frauen zugute kommt. Diese Leitlinie richtet sich primär an Ärzte und Frauen, um bei der Entscheidung für die Durchführung von Früherkennungsmaßnahmen behilflich zu sein, mit dem Ziel, eine Verbesserung der Versorgung zu erreichen. Diese Seite soll dabei helfen.
Lässt sich Brustkrebs durch geeignete Untersuchungen so früh erkennen, dass die durchschnittlichen Heilungschancen steigen? Diese Frage wird von den meisten Fachleuten heute zumindest für die Mammographie mit "ja" beantwortet. Diese Röntgenuntersuchung der Brust ist deshalb seit einigen Jahren für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms in Deutschland. Versicherte erhalten alle zwei Jahre eine Einladung. Für jüngere Frauen spricht die aktuelle Nutzen-Risiko-Bewertung nicht für regelmäßige Mammographien: Ihr Risiko ist geringer, es wiegt die Strahlenbelastung mehrfacher Mammographien nicht auf. Für Frauen zwischen 30 und 49 Jahren und für Frauen über 70 gibt es das Angebot jährlicher Untersuchungen durch den Frauenarzt. Im Rahmen dieser Untersuchung soll der Arzt außerdem zur Selbstuntersuchung der Brust anleiten, so die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland. Wie die Früherkennung abläuft, was sie Frauen nützt und wo Fragen zum Nutzen offen sind, hat der Krebsinformationsdienst hier zusammengestellt. Links verweisen auf weitere Informationen zum Thema.
MammaCare ist eine Methode zum Erlernen und Verbessern von Tastvermögen, um die klinische Brustuntersuchung und Brustselbstuntersuchung zu optimieren. So, wie ein blinder Mensch die Schrift nach 'Braille' erlernen kann, können Frauen und medizinische Fachkräfte das Tastvermögen der Hände verfeinern. MammaCare wurde von den Wissenschaftlern Dr. Mary Mehn, Dr. Mark Goldstein und Prof. Henry Pennypacker in Gainesville (FL, USA), entwickelt und bis heute weiterentwickelt. Sie erhielten 1990 hierfür den US-Krebspräventionspreis. MammaCare ist bis heute, weltweit die einzige, wissenschaftlich überprüfte Form der klinischen Brustuntersuchung und der Vermittlung der Brustselbstuntersuchung. MammaCare ersetzt nicht die bildgebenden Verfahren (Sono- und Mammographie), sondern ergänzt das Spektrum der Prävention. Neben grundlegenden Informationen zur MammaCare-Methode finden Sie hier auch Informationen zu Kursen in Ihrer Nähe und eine Übersicht der zertifizierten MammaCare-Trainerinnen in Deutschland.
Mit der persönlichen Einladung zur Teilnahme an dem Programm zur Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screening erhalten Frauen auch ein Merkblatt. Dieses informiert über die Hintergründe, Ziele, Inhalte und Vorgehensweise des freiwilligen Programms. Hier finden Sie ein Beispiel von der AOK für ein (Muster-)Merkblatt zur Einladung der Frau gemäß Abschnitt B Nr. 4 Buchstabe e Abs. 1 der Krebsfrüherkennungs-Richtlinien.
Auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen finden Sie Informationen zum Mammographie-Screening-Programm in Sachsen. Die Organisation der Einladungen für alle sächsischen Einheiten liegt in den Händen der "Zentralen Stelle Mammographie-Screening". Die anspruchsberechtigten sächsischen Frauen werden von dieser in der Regie der KV Sachsen liegenden Einrichtung auf Grundlage der Melderegisterdaten alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen. Kontaktdaten und Ansprechpartner der zuständigen sächsischen Einheiten finden Sie hier.
Was diese Broschüre bietet: "Liebe Leserin, wir stellen Ihnen die einzelnen medizinischen Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Brustkrebs vor und informieren Sie über Untersuchungen, die Frauen in verschiedenen Altersstufen angeboten werden. Wir nehmen dabei Stellung zum jeweiligen möglichen Nutzen und Risiko für Ihre Gesundheit, damit Sie bewusste Entscheidungen treffen können, die für Sie persönlich sinnvoll sind. Wir möchten Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme an Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung unterstützen."
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden. Darüber hinaus beschließt der G-BA Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens. Auf seiner Website informiert er die interessierte Öffentlichkeit (gesetzlich Versicherte, Ärzte, Mitarbeiter von Krankenkassen usw.) über die gesetzlichen Aufgaben des G-BA zur Konkretisierung des Leistungskataloges der GKV. Außerdem werden aktuelle Änderungen und Ergänzungen der Richtlinien des G-BA dargestellt, wie hier zum Beispiel Informationen zum Mammographie-Screening-Programm.
An erster Stelle steht die Untersuchung und genaue Diagnose durch den Arzt. Neben der körperlichen Untersuchung wird, je nach Alter, ergänzend eine Röntgenaufnahme der Brust (Mammographie) durchgeführt. Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) gehört heute zu jeder Brustuntersuchung, wenn es um die Abklärung unklarer Befunde geht. Bei jüngeren Frauen (unter 30 Jahren) sollte sie sogar als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt werden. Der routinierte Arzt kann nach diesen Untersuchungen schon eine mehr oder weniger sichere (vorläufige) Diagnose stellen. Die weiteren Schritte, wie die feingewebliche Untersuchung und die Abklärung von Tochtergeschwülsten sowie ergänzende Informationen zu Tumormarkern, der Zelloberfläche des Tumors und HER2-Rezeptoren werden Ihnen hier erläutert.
Brustkrebs - die Diagnose ist ein Schock für jede Frau. Von einer Sekunde zur nächsten ist nichts mehr so, wie es vorher war. Deshalb ist es in einer solchen Krisensituation auch nicht einfach, Entscheidungen zu treffen. Doch gerade jetzt müssen Weichen gestellt werden, für die Behandlung und für das eigene weitere Leben. Fünf Expertinnen erläutern im Special der Frauenzeitschrift "Brigitte", was in dieser frühen Phase der Krankheit wichtig ist, woran Sie als Betroffene denken sollten und was Sie schon jetzt tun können, um die Therapie aktiv zu unterstützen.
DCIS und Brustkrebs in frühem Stadium. Konsultationsfassung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) vom 18. Mai 2009: Sie haben erfahren, dass Sie an Brustkrebs oder an einer Brustkrebsvorstufe erkrankt sind. Das ist sicherlich erst einmal ein Schock und eine große Belastung für Sie. Das Wissen über die Erkrankung und wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten kann Sie dabei unterstützen, mit dieser neuen Situation umzugehen. Dieser Ratgeber möchte Sie darin unterstützen, Ihre Erkrankung und deren Behandlung zu verstehen, auf Beratungsangebote hinweisen und über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis-
se zu Behandlungsmöglichkeiten einschließlich Nutzen und Risiken informieren. Dies soll Ihnen helfen, im Gespräch mit Ihren Ärztinnen und Ärzten die „richtigen“ Fragen zu stellen und Sie dazu ermutigen, die anstehenden Entscheidungen gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie anderen Therapeuten (zum Beispiel Psychotherapeuten) zu treffen.
Kein blumiger Weg, ein dorniger ist der Weg vom Verdacht bis zur Diagnose Brustkrebs. Frauen mit der Diagnose Brustkrebs treffen lebensnotwendige Entscheidungen häufig unter einem enormen Zeitdruck, der oft "hausgemacht" ist: entweder sie werden von der eigenen Angst so getrieben, dass alles ganz schnell erledigt sein muss; oder sie werden von wohlmeinenden Ärzten, Freunden und Familienangehörigen unter den Stress gesetzt, so schnell wie möglich in die Klinik zu gehen. Schenken Sie sich zwei Wochen, um alle Informationen zu sammeln, die Sie brauchen! Ihr Knoten wird in dieser Zeitspanne weder gefährlicher noch verlieren Sie dabei etwas. Im Gegenteil: Sie können dabei nur gewinnen: Mehr Information - Mehr Überblick - Wieder Boden unter Ihren Füßen. Der Weg vom Verdacht zur fundierten Diagnose sollte dabei folgende Etappen haben: Erstbefundung, Wahl des Brustzentrums, Biopsie sowie Charakterisierung und vergessen Sie auch nicht das Einholen einer Zweitmeinung. Mehr zu diesen Etappen finden Sie hier.
Hochqualifizierte Leitlinien haben eine zunehmende Bedeutung in der Gesundheits- und Krankenversorgung in Deutschland. Die nun vorliegende, aktualisierte Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs. Sie dient dazu, den Patientinnen eine dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete und wirtschaftliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge zukommen zu lassen. Diese Leitlinie wurde von einem Expertenkreis Mammakarzinom anhand eines zuvor definierten Vorgehens erarbeitet und abgestimmt. Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte und Frauen, um in der Entscheidung für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. der Metastasierung zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.
Um einen Tumor wirksam zu bekämpfen, muss er mit unterschiedlichen Therapien angegriffen werden. Nach wie vor ist eine Operation bei Brustkrebs meist unentbehrlich. Daneben stehen aber noch viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung, die abhängig von der genauen Klassifikation des Tumors und in der Regel ergänzend zur Operation durchgeführt werden: Bestrahlung, Chemotherapie, Antihormontherapien und molekularbiologische Therapien. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. erläutert diese und gibt weitere Erläuterungen rund um die Therapie des Brustkrebses.
Von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) zertifizierte Brustzentren erfüllen die fachlichen Anforderungen an Brustzentren und verfügen über ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem. Die Einhaltung der Fachlichen Anforderungen wird jährlich durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert überwacht. Onkozert ist ein unabhängiges Institut, das im Auftrag der DKG das Zertifizierungssystem zur Überprüfung von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren gemäß den entsprechenden Fachlichen Anforderungen betreut. Ziel der DKG und weiterer medizinischer Fachgesellschaften, wie z.B. der DGS beim Thema Brustkrebs ist es, die Entstehung von onkologischen Zentren mit einem festgelegten qualitativen Anspruch auf freiwilliger Basis zu fördern und somit die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. In onkologischen Zentren werden betroffene Patienten ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung betreut und versorgt. Eine ganzheitliche Versorgung von Patienten ist jedoch nur durch ein Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen möglich, in denen die Fachrichtungen ihre Arbeitsweise gegenseitig auf die Bedürfnisse einer optimalen Patientenversorgung ausrichten. Hierzu wurden von den jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften für ausgewählte Organe (wie z.B. Brust, Darm, Prostata) spezifische fachliche Anforderungen festgelegt. Der Link führt Sie zu einer Übersichtskarte, mit deren Hilfe Sie die entsprechenden zertifizierten Brustzentren in Sachsen und auch in anderen Bundesländern finden können.
In den letzten Jahren konnte nachgewiesen werden, dass Aromatase-Hemmstoffe den bisherigen Behandlungsstrategien in der endokrinen Therapie des Mammakarzinoms überlegen sind. In diesem Artikel von Prof. Dr. med. Olaf Ortmann und seinen Mitautoren von der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef, der in der Online-Version des Journals Onkologie veröffentlicht wurde, werden die Grundlagen der Wirkung und die Pharmakologie der Aromatase-Hemmstoffe näher erläutert.
Bis die Diagnose Brustkrebs gestellt ist und alle notwendigen weiteren Untersuchungen durchgeführt wurden, kann es einige Tage dauern, unter Umständen auch länger. Wie groß ein Tumor ist, ob und wie weit er sich ausgebreitet hat und welche feingeweblichen und biologischen Merkmale er aufweist, bestimmt die Behandlungsplanung. Natürlich wird auch die individuelle Situation der betroffenen Frau berücksichtigt. Bei der Mehrzahl der Frauen ist heute eine brusterhaltende Operation möglich. Große Tumoren können unter Umständen durch eine vorgeschaltete medikamentöse Therapie, meist eine Chemotherapie („neoadjuvante“ Chemotherapie), verkleinert werden. Nach brusterhaltender Operation erfolgt immer, nach Entfernung der ganzen Brust in bestimmten Fällen zusätzlich eine Strahlentherapie. Bis auf wenige Ausnahmen schließt sich eine ergänzende medikamentöse Behandlung an - als so genannte adjuvante Hormon- oder Chemotherapie soll sie das Risiko von Rückfällen senken. Auf den Seiten des Krebsinformationsdienstes (KID) wurde ein Überblick über die verschiedenen Verfahren zusammengestellt.
Therapie von Brustkrebs (355)
Die Therapie von Brustkrebs stützt sich auf drei Säulen: Die Operation, die Bestrahlung und die Behandlung mit Medikamenten, z. B. Chemotherapie, Hormontherapie und neuerdings auch die Therapie mit Antikörpern. Die Operation ist die zentrale Säule der Therapie, sie ist meist der erste Therapieschritt nach der Diagnose Brustkrebs. Beim Erhalt der Brust, wie heute meist möglich, folgt in der Regel die Strahlentherapie, ergänzt oft von einer medikamentösen Therapie, entweder kurzzeitig als Chemotherapie oder bzw. zusätzlich als Langzeittherapie mit Antihormonen. In diese Standardabfolge der Therapiemaßnahmen ist heute Bewegung gekommen. Zunehmend wird mit der Chemotherapie begonnen, z. B. um einen großen Tumor so zu verkleinern, dass er noch brusterhaltend operiert werden kann. Auch wird gelegentlich mit der Strahlentherapie begonnen. Auf diesen Seiten finden Sie ausführliche Informationen zu allen möglichen Verfahren, die heute in der Brustkrebstherapie üblich sind.
Die nun vorliegende, aktualisierte Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs. Sie dient dazu, den Patientinnen eine dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete und wirtschaftliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge zukommen zu lassen. Diese Leitlinie wurde von einem Expertenkreis Mammakarzinom anhand eines zuvor definierten Vorgehens erarbeitet und abgestimmt. Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte und Frauen, um in der Entscheidung für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. der Metastasierung zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden. Darüber hinaus finden Sie auf der Seite u.a. auch weitere Internationale Richtlinien und Positionspapiere zur Behandlung von Brustkrebs.
Handout zum Vortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Felix Flock, Chefarzt am Klinikum Memmingen, in Scheidegg am 08.03.2008. Thema des Vortrages war: „Vorsorge/ Nachsorge nach gynäkologischen Tumoren. Wie und was ist wichtig?“
Die Nachsorge beginnt im Anschluss an die primäre lokale Therapie, das heisst zumeist nach der Operation. Sie umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf Rezidive und Fernmetastasen, die Begleitung bei Langzeittherapien mit Diagnose und Therapie von Folge- und Nebenwirkungen, aber auch die psychosoziale Betreuung sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Ein wichtiges Anliegen der Nachsorge ist der Abbau von Ängsten und die Verbesserung der Lebensqualität der Patientin. Mehr dazu finden Sie auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft im Netz.
Die Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK) wurde im Januar 1987 in Frankfurt/Main gegründet. Sie ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Die Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege setzt sich dafür ein, dass (1) die Qualität der pflegerischen Betreuung krebskranker Menschen auf einem hohen Niveau liegt, (2) die Vernetzung von Pflegewissenschaft und -forschung mit der onkologischen Praxis in Deutschland voranschreitet, (3) die Zusammenarbeit aller Personen, die sich praktisch, wissenschaftlich oder pädagogisch mit der Pflege krebskranker Menschen befassen, gefördert wird, (4) die Mehrheit der onkologisch Pflegenden fortgebildet ist, (5) die Bedeutung onkologischer Pflege im therapeutischen Team herausgestellt wird und (6) die Arbeit der KOK in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Mehr zur Arbeit der KOK finden Sie hier.
In der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie - dapo – wurde 1983 gegründet. In ihr haben sich alle Berufsgruppen zusammengeschlossen, die in der medizinischen und psychosozialen Betreuung von Krebskranken und ihren Angehörigen oder in der psychoonkologischen Forschung tätig sind: Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Kreativtherapeuten, Theologen/Seelsorger und verwandte Berufsgruppen. Als bundesweite Vereinigung will die dapo den Austausch zwischen den einzelnen Berufsgruppen intensivieren, Erfahrungen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern bündeln sowie deren wissenschaftliche Bearbeitung anregen und unterstützen.
Wenn Sie wegen einer Brustkrebserkrankung operiert und eventuell auch bestrahlt oder mit Medikamenten behandelt worden sind, ist bei Ihnen nach Abschluss dieser Behandlungsperiode eine Nachsorge über einen Zeitraum von 5 Jahren erforderlich. Nach Ablauf dieser 5 Jahre sind weitere Untersuchungen notwendig, die im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt werden. Diese werden Ihnen in dieser kompakten kleinen Broschüre vorgestellt. Sie ist eine Information des Arbeitskreises Knotenpunkt Bielefeld. Im Knotenpunkt e.V. arbeiten an Brustkrebs Erkrankte gemeinsam mit Frauen, die beruflich mit dem Thema zu tun haben, daran, dass die Qualität der medizinischen und psychosozialen Versorgung in diesem Bereich in OWL den aktuellen Standards entspricht. Seit 1999 informiert der Verein u.a. in Veranstaltungen über die Möglichkeiten der Früherkennung von Brusterkrankungen und ermutigt Frauen mit Brustkrebs, aktiv ihre Interessen wahrzunehmen. Unser Ziel ist es, zur Aufklärung und zur Diskussion über mögliche individuelle und politische Handlungsansätze beizutragen. Neben der Durchführung von Veranstaltungen erarbeitet der Verein eigenes Infomaterial.
Die Nachsorge ist für den Erfolg einer Behandlung sehr wichtig. Lassen Sie keinen Termin aus! Die Nachsorge erfüllt mehrere wichtige Funktionen. Zum einen sorgt sie dafür, dass ein erneutes Auftreten des Tumors frühzeitig erkannt wird und somit möglichst rasch und gut gehandelt werden kann. Es gilt aber auch, mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen der Krebserkrankung zu erfassen und zu behandeln. Schließlich ist es Aufgabe der Nachsorge, der krebskranken Patientin bei der Lösung und Verarbeitung von körperlichen, psychischen und sozialen Problemen zu helfen. Mehr Informationen hierzu bietet Ihnen das gemeinsame Internetangebot von Deutscher Gesellschaft für Senologie, dem Landesinstitut für Frauengesundheit Baden-Württemberg sowie dem Brustzentrum Tübingen, unterstützt von den Patientinneninitiativen mamazone e. V. - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs - und Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.
So finden Krebspatienten in den Alltag zurück - Die Diagnose "Krebs" konfrontiert die Betroffenen mit Problemen, die weit über die Kapazitäten einer akutmedizinischen Therapie hinausgehen. Sei es der Familienvater, der sich um die Zukunft seiner Angehörigen sorgt oder die allein stehende ältere Frau, die ihre Unabhängigkeit bewahren will: Der Beitrag von Priv.-Doz. Dr. med. Eva-Susanne Strobel, Chefärztin der St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken Höchenschwand, zeigt, wie die onkologische Rehabilitation den Patienten helfen kann, am Arbeitsleben teilzuhaben, Behinderungen auszugleichen und den Alltag zu bewältigen.
Viele Patientinnen wollen nach Abschluss der medizinischen Behandlung selbst etwas für sich tun. Sie möchten alle Möglichkeiten nutzen, den Heilungsverlauf und die Erholung von der Erkrankung und der Behandlung zu unterstützen. Vieles wird angeboten, aber was hilft wirklich? Kann man weiterleben wie bisher, oder muss man Grundlegendes ändern? Mehr dazu bietet Ihnen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.
Die nun vorliegende, aktualisierte Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs. Sie dient dazu, den Patientinnen eine dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete und wirtschaftliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge zukommen zu lassen. Diese Leitlinie wurde von einem Expertenkreis Mammakarzinom anhand eines zuvor definierten Vorgehens erarbeitet und abgestimmt. Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte und Frauen, um in der Entscheidung für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. der Metastasierung zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.
Neu orientieren: Was kommt nach der Behandlung? Wenn die medizinische Behandlung abgeschlossen ist, beginnt eine Zeit, in der viele Patientinnen zunächst unsicher sind. Viele Fragen tauchen auf: Werde ich gesund bleiben? Wird die Behandlung langfristige Folgen haben? Was kann ich tun, um die weitere Genesung zu fördern und einen Rückfall zu vermeiden? Was geschieht, wenn ein Rückfall kommt? Wie kann ich wieder "normal" leben? Die Nachsorge hat in der Onkologie die Aufgabe, Krebspatientinnen und -patienten in dieser Zeit und auch langfristig umfassend zu unterstützen. Sie beinhaltet die Nachuntersuchungen, die psychische sowie soziale Betreuung und Begleitung, das Abwenden und Lindern erkrankungs- oder therapiebedingter Folgen sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Der Arzt ist in der Nachsorge Ansprechpartner für Fragen zum Umgang mit der Erkrankung – auch dafür, wie enge Vertraute oder Familienmitglieder mit den Folgen der Erkrankung zurechtkommen können. Er sollte bei Bedarf an Psychologen oder Beratungsstellen verweisen können, die auf die Betreuung und Unterstützung von Krebspatienten spezialisiert sind. Mehr zum Thema Nachsorge finden Sie hier.
Erblicher Brustkrebs (763)
Wenn Brustkrebs bei jungen Frauen auftritt, wächst er im Allgemeinen schneller, als wenn er bei einer 70-jährigen Frau entsteht. Der Brustkrebs bei jungen Frauen hat noch weitere Besonderheiten. Er kann ein Hinweis darauf sein, dass die Bereitschaft, an Brustkrebs zu erkranken, vererbt wird. Weniger als ein Prozent der Brustkrebse treten zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf, aber mehr als 50 Prozent der Brustkrebse unter 30 Jahren sind erblich. Die meisten Brustkrebsfälle treten sporadisch auf. Nur in fünf bis maximal zehn Prozent der Fälle besteht eine genetische, also erbliche Veranlagung. Dafür sind Mutationen, also Veränderungen in verschiedenen Genen verantwortlich. Mehr dazu in diesem Artikel von Priv.-Doz. Dr. med. Eva-Susanne Strobel, Chefärztin der St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken Höchenschwand.
Frauen, welche die BRCA-Gene (= Tumorsuppressorgene, deren Mutationen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für das Mammakarzinom einhergehen, d.R.) tragen, haben ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Doch mit Bewegung und Ernährung lässt sich anscheinend gegen steuern. Eine neue Studie zeigt, dass das Risiko von BRCA-1 und -2-Genträgerinnen erhöht ist, einen Brustkrebs zu bekommen. So erkranken 20 Prozent aller Frauen mit Mutationen im BRCA-1- oder BRCA-2-Gen bereits vor dem 40. Lebensjahr an Brustkrebs ... Die Studie konnte aber auch aufzeigen, dass körperliche Bewegung und ein normales Körpergewicht das Risiko deutlich senken können. Das bedeutet, dass auch bei Tumoren, die von Genen ausgelöst werden, es sich also um vererbtes Risiko handelt, eine Beeinflussung von außen nicht ausgeschlossen ist. Dieser Einfluss machte sich in der Studie deutlich bemerkbar.
Wenn Brustkrebs in Familien gehäuft auftritt, stellt sich schnell die Frage, ob der Brustkrebs erblich und damit genetisch verursacht sein kann. Insbesondere die Frauen in diesen Familien reagieren verständlicherweise mit Ängsten und Sorgen, ob es nun auch sie treffen könnte. Bei immerhin fast jeder dritten Mammakarzinompatientin findet sich mindestens ein weiterer Brustkrebsfall innerhalb der Familie. Jedoch konnte bislang eine erblich-genetische Ursache bei Brustkrebs nur für 5 bis maximal 10 Prozent aller Fälle festgestellt werden. Man schätzt, dass auch nur ein sehr geringer Teil, nämlich rund 0,3 Prozent aller Frauen tatsächlich einen erblichen Gendefekt aufweisen. Mehr zum Thema erblicher Brustkrebs finden Sie in diesem Artikel von Petra Hinderland aus dem Internetangebot von mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.v. aus dem Jahre 2008.
Experten gehen heute davon aus, dass höchstens fünf bis zehn von hundert Brustkrebspatientinnen ein vererbtes oder vererbbares Risiko aufweisen. In den sehr wenigen Fällen von Brustkrebs bei Männern, gibt es dagegen wesentlich häufiger eine Häufung von Mammakarzinom-Erkrankungen in der Familie. Typische "Fehler" im genetischen Bauplan der Zellen spielen zwar bei allen Tumoren eine Rolle. Um vererbbar zu sein, muss eine genetische Veränderung aber nicht nur in den Tumorzellen geschehen sein, sondern in allen Zellen des Körpers: Erst wenn auch Ei- oder Samenzellen betroffen sind, gibt sie ein Mensch an seine Kinder weiter. Solche seltenen vererbbaren Fehler des Erbmaterials werden als Keimbahnmutationen bezeichnet. Mehr dazu gibt es auf den Seiten des Krebsinformationsdienstes.
Die Veranlagung für Brustkrebs kann auch innerhalb von Familien vererbt werden. Dann erkranken häufig bereits junge Frauen. Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Testen Sie Ihr Risiko.
Handout zu einem Vortrag von Prof. Dr. Jochen Decker, Facharzt für Humangenetik und für Innere Medizin (Onkologie/Hämatologie), Medizinischer Direktor des Bioscientia Instituts und apl. Professor an der Universität Mainz - Med.III - TumorsuppressorGen / Nieren -und Brustkrebs im Rotary-Club Wiesbaden-Rheingau im Dezember 2004.
Wenn es in Ihrer Familie bereits Fälle von Brustkrebs oder Eierstockkrebs gibt, bleiben Sie ruhig! Es bedeutet nicht, dass auch Sie zwangsläufig erkranken werden. Aber: Ihr persönliches Brustkrebsrisiko könnte erhöht sein. Sie sollten sich deshalb informieren und beraten lassen. Mehr zu diesem Thema finden Sie in im Präventions-Faltblatt der Deutschen Krebshilfe e.V. zum erblichen Brustkrebs.